Chemisches Risiko in der Automobilindustrie
Die Herstellung von Automobilteilen (Motoren, Kunststoffteilen etc.) macht den Einsatz von Chemikalien erforderlich. Diese sind enthalten in Klebstoffen, in ätzenden oder basischen Stoffen, in Reinigungsmitteln, in Kunststoffen, in Schaumstoffen und in Mitteln zur Oberflächenbehandlung.
Branchenbedingte Chemikalien
- Korrosionsinhibitoren in den Kühlsystemen
- Motorkühlmittelkonzentrate
- Wärmeträger- und Kühlflüssigkeiten
- Fettlösliche Farbstoffe
- Farbige Markierstoffe für Öl
- Hydraulikflüssigkeiten
- Kraftstoffzusätze
- Organische Lösungsmittel und Isozyanate
- Klebstoffe
Chemische Risiken
Bei den verschiedenen Fertigungsschritten in der Automobilindustrie werden an den häufigsten folgenden Chemikalien eingesetzt: Säuren, Basen und Lösungsmittel (hauptsächlich organische).
Die Gefahrstoffe, die verwendet werden, sind ätzend oder reizend und kommen in allen möglichen Konzentrationen und Mengen zum Einsatz.
Zusätzlich wird in den Labors mit den verschiedensten Arten von Chemikalien gearbeitet. Dabei besteht das Risiko von Chemikalienkontakt und von Verschütten der Chemikalien. Bei der Oberflächenbehandlung von Metallteilen wird Flusssäure – zum Teil in erheblichen Mengen – eingesetzt, die ein sehr grosses Risiko darstellt.
Organische Lösungsmittel für die Vorbereitung von Oberflächen zur Reinigung, Entfettung und zum Abbeizen können in das Gewebe der Haut und der Augen eindringen und stellen dadurch ein Risiko für die Gesundheit dar.

