Immer wieder haben Notdienste mit Chemie-Unfällen zu tun. Die Interventionszeit stellt gemeinsam mit der Wahl der geeigneten Spüllösung die grösste Herausforderung dar, um Verätzungen oder Läsionen gering zu halten. Es ist also offensichtlich, dass nicht nur Spitäler, sondern in erster Linie auch Ambulanzen mit den entsprechenden Spüllösungen ausgestattet sein müssen.

Die Spüllösungen zur Dekontamination von Prevor sind für die Industrie bestimmt. Ihr Einsatz nach dem entsprechenden Anwenderprotokoll macht es Unfallopfern möglich, Chemikalienkontakt mit ätzenden oder reizenden Gefahrstoffen ohne Verätzungen zu überstehen. Diphotérine® und Hexafluorine® sind auch zum Einsatz bei einer verzögerten Spülung - wenn der Kontakt mit der Chemikalie länger als 1 Minute gedauert hat - geeignet, wie Berichte von verschiedenen Notdiensten zeigen (bsp. die klinische Studie auf Martinique).

Rettungsdienste und Feuerwehr kommen in der Regel als Erste am Unfallort an. Im Falle eines Unfalls mit Gefahrstoffen ist nicht immer bekannt, um welche Chemikalie(n) es sich handelt. In diesem Fall ist es von grossem Vorteil mit einer Spüllösung ausgestattet zu sein, die die Wirkung aller reizenden und ätzenden Stoffe stoppt.