Die Metallurgie ist in 3 Haupt-Spezialgebiete aufgegliedert: jeder der drei Bereiche erfordert eine Spezialisierung, die sich von den anderen beiden Bereiche unterscheidet. Zum einen gibt es die Eisen (Stahl)-Metallurgie und zum anderen die Metallurgie der Nichteisenmetalle, die in Edelmetalle wie Gold und Nichtedelmetalle wie Aluminium unterteilt werden. Die Metallurgie erstreckt sich über ein breites Spektrum von industriellen Aktivitäten, u.a. das Recycling von Metallen, das Giessereiwesen (in Giessereien, Stahl- und Aluminiumhütten), die Herstellung von Rohprodukten durch Walzwerke, die Umwandlung von Rohprodukten in Halbfabrikate und schliesslich die Herstellung von Materialien und Fertigprodukten für die Industrie. (Nicht zu verwechseln mit der Mineralurgie: die Gesamtheit der mechanischen, physikalischen oder chemischen Verfahren, mit denen sich Mineralien von ihrer Gangart trennen und durch Konzentration teilweise reinigen lassen, wie gravimetrische oder magnetische Trennung oder Flotation).

Branchenbedingte Chemikalien

  • Lacke
  • Lösungsmittel
  • Harze
  • Polyurethane
  • Öle
  • Korrosionsschutz
  • Schwefel
  • Fluss-, Salz-, Salpeter-, Phosphor-, Schwefel- und Essigsäure
  • Natrium- und Kaliumhydroxid

Chemische Risiken

Metallurgiesektor werden Metalle der unterschiedlichsten Art behandelt und die erforderlichen Arbeitsschritte sind vielfältig (Elektropolitur, Nassreinigung, Beizen, Floxation etc.); daher kommen zahlreiche Produkte zum Einsatz und das damit verbundene chemische Risiko ist entsprechend hoch.

Eine grosse Herausforderung für die metallurgische Industrie ist der kurzfristige Ersatz von Chrom VI (Cr6+ - hexavalent) aus Gründen der Hygiene, der Sicherheit und des Umweltschutzes unter dem Druck der Gesetzgebung. (Auch wenn diese Substanz heute noch nicht komplett verboten ist, ist sie dennoch hoch toxisch.)

 

Chemisches Risiko Metallindustrie